Die Last der Dokumentation
Als Psychologin in einer vollen Klinik hat Helene den ganzen Tag über eine komplette Patientenliste. Therapiegespräche erfordern intensive Konzentration und Präsenz, und wenn die letzte Patientin gegangen ist, beginnt die Arbeit, alles zu dokumentieren, was im Lauf des Tages gesagt und getan wurde.
„Ich habe die Abende damit verbracht, Notizen zu schreiben. Es war nicht ungewöhnlich, dass ich bis neun oder zehn Uhr saß, um den Tag abzuschließen. Das hat Kraft gekostet, fachlich wie persönlich,“ erzählt Helene.
Die Herausforderung ist nicht nur die Zeit, sondern auch die Qualität. Wenn man Notizen Stunden nach einem Gespräch schreibt, erinnert man sich nicht an alle Nuancen. Wichtige Details können verloren gehen, und am Ende schreibt man das, was man glaubt, dass die Patientin gesagt hat, statt dessen, was tatsächlich gesagt wurde.
„Endlich eine Technologie, die uns dort entlastet, wo wir es am meisten brauchen“
Als Helene anfing, Journalia zu nutzen, war sie skeptisch. Kann eine KI die Nuancen eines Therapiegesprächs wirklich verstehen? Würde es sich aufdringlich anfühlen, ein System im Raum zu haben, das zuhört?
„Am Anfang war ich unsicher, aber meine Patientinnen und Patienten waren überraschend positiv. Als sie verstanden, dass der Ton nie gespeichert wird und nur ich die Notiz danach sehe, fühlten sie sich wohl damit. Und sie merken, dass ich jetzt präsenter bin, weil ich nicht nebenher mitschreibe,“ sagt Helene.
Der Unterschied war deutlich. Der Notizentwurf wird automatisch während des Gesprächs erstellt, und Helene muss ihn danach nur kurz durchsehen, um zu prüfen, dass alles stimmt.
Konkrete Ergebnisse
Für Helene hat Journalia drei klare Vorteile gebracht:
- 2–3 Stunden täglich gespart: Die Zeit, die sie früher abends mit dem Schreiben von Notizen verbracht hat, ist jetzt frei. Sie kann nach Hause zu ihrer Familie gehen, wenn der Arbeitstag vorbei ist.
- Bessere Notizqualität: Weil die Notizen auf dem tatsächlichen Gespräch beruhen und nicht darauf, woran sie sich Stunden später erinnert, sind sie präziser und vollständiger.
- Mehr Präsenz: Ohne während des Gesprächs mitschreiben zu müssen, kann Helene ihre ganze Aufmerksamkeit der Patientin widmen. Das macht sie zu einer besseren Therapeutin.
Ein neuer Arbeitsalltag
Für Helene geht es bei Journalia nicht nur um Effizienz, sondern darum, ihren Beruf so ausüben zu können, wie sie es möchte. Psychologinnen und Psychologen werden ausgebildet, um Menschen zu helfen, nicht um Behandlungsnotizen zu schreiben. Und jetzt kann sie ihre Zeit endlich dem widmen, was am wichtigsten ist.
„Das klingt vielleicht dramatisch, aber es hat meinen Beruf verändert. Ich freue mich wieder auf die Arbeit. Das konnte ich lange nicht sagen,“ schließt Helene.
Helene Olsen ist Psychologin bei Dr. Dropin, wo sie Therapieleistungen mit Schwerpunkt auf kognitiver Verhaltenstherapie und emotionsfokussierter Behandlung anbietet.
Weniger Zeit für die Dokumentation, mehr Zeit für den Patienten
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