15–20 Minuten pro Patient, allein für die Dokumentation
Physiotherapie ist ein praktisches Fach. Die Behandlung geschieht mit den Händen, durch Mobilisation, Übungen, Tests und manuelle Therapie. Aber für jede Patientin und jeden Patienten, die Steinar behandelt, wartet eine Behandlungsnotiz, die geschrieben werden muss.
„Ich habe pro Patient zwischen 15 und 20 Minuten für die Dokumentation gebraucht. Das heißt, fast die Hälfte meines Arbeitstags ging fürs Schreiben drauf. Das war frustrierend, vor allem weil ich wusste, dass meine Zeit der Behandlung gelten sollte,“ erzählt Steinar.
Verschärft wird die Herausforderung durch die Anforderungen an eine strukturierte Dokumentation. Physiotherapeuten sollen SOAP-Notizen schreiben, also subjektive Befunde, objektive Befunde, Beurteilung und Plan, und jedes Element muss korrekt eingeordnet sein. Eine Freitextnotiz reicht nicht.
„Jetzt kann ich meine Zeit wirklich für das einsetzen, wofür ich ausgebildet bin“
Als Steinar anfing, Journalia zu nutzen, bemerkte er sofort einen Unterschied. Das Gespräch mit der Patientin wurde in Echtzeit transkribiert, und eine fertige SOAP-Notiz lag bereit, als die Konsultation vorbei war.
„Es hat etwas gedauert, den Notizen zu vertrauen. Aber nach ein paar Tagen merkte ich, dass die Qualität tatsächlich besser war als das, was ich selbst geschrieben hatte, weil das System alles erfasst, was gesagt wurde, nicht nur das, woran ich mich danach erinnerte,“ sagt Steinar.
Heute braucht er 2–3 Minuten pro Patient, um die automatisch erstellte Notiz durchzusehen. Die übrige Zeit ist frei für das, wofür er ausgebildet ist: die Behandlung von Patientinnen und Patienten.
Strukturierte SOAP-Notizen, automatisch
Einen Vorteil hebt Steinar besonders hervor: Journalia versteht die SOAP-Struktur und ordnet die Informationen automatisch dem richtigen Abschnitt zu:
- Subjektiv (S): Die eigenen Beschreibungen der Patientin zu Symptomen, Schmerzlokalisation und Funktionseinschränkung werden aus dem Gespräch erfasst.
- Objektiv (O): Klinische Befunde, Testergebnisse und Bewegungsausmaße, die Steinar während der Untersuchung nennt, werden korrekt dokumentiert.
- Beurteilung (A): Eine Zusammenfassung der klinischen Einschätzung auf Basis von Befunden und Krankengeschichte.
- Plan (P): Behandlungsplan, Heimübungen und Folgetermine werden so festgehalten, wie sie mit der Patientin besprochen wurden.
„Früher musste ich alles selbst strukturieren. Jetzt macht Journalia das für mich, und ich prüfe nur, ob es stimmt. Das spart nicht nur Zeit, es sorgt auch für einheitlichere Notizen,“ erklärt Steinar.
Von Frustration zu Freude an der Arbeit
Für Steinar geht es um mehr als Effizienz. Es geht um die Freude an der Arbeit und um die fachliche Identität. Er wurde Physiotherapeut, weil er Menschen mit Körper und Bewegung helfen möchte, nicht weil er vor einem Bildschirm sitzen will.
„Es ist schwer zu erklären, welch großen Unterschied das macht. Wenn man plötzlich Stunden zusätzliche Zeit in der Woche hat, Zeit, die man nutzen kann, um mehr Patientinnen und Patienten zu behandeln oder einfach pünktlich nach Hause zu gehen, dann spürt man es in der gesamten Lebensqualität,“ sagt Steinar.
Er empfiehlt Journalia inzwischen Kolleginnen und Kollegen, die die Last der Dokumentation kennen, und ermutigt besonders Physiotherapeuten und Chiropraktiker, das Werkzeug auszuprobieren.
Steinar Heiberg ist Physiotherapeut bei Dr. Dropin, wo er mit Beschwerden des Bewegungsapparats arbeitet, mit Schwerpunkt auf manueller Therapie und aktiver Rehabilitation.
Weniger Zeit für die Dokumentation, mehr Zeit für den Patienten
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